„Die Produktion von Wasserstoff im Märkischen Kreis ist eine wesentliche Möglichkeit zur
Begegnung des Klimawandels. Sie könnte zum Beispiel für die Busflotte der MVG nutzbar sein“, so
der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion und Vorsitzende des Aufsichtsrates der MVG Karsten
Meininghaus. Mit der „Nationalen Wasserstoffstrategie“ schaffe die Bundesregierung einen
Handlungsrahmen für Innovationen und Investitionen, die zur Erreichung der Klimaziele beitragen
und gleichzeitig neue Wertschöpfungsketten für die Wirtschaft ermöglichen.


Im Rahmen ihrer jüngsten Fraktionssitzung hatten die Christdemokraten den neuen Geschäftsführer
der Abfallentsorgungsgesellschaft des Märkischen Kreises (AMK), Herrn Oliver Doerner, zu Gast.
Doerner stellte sich im Rahmen einer online Konferenz den Fraktionsmitgliedern vor und berichtete
über seinen Werdegang sowie seine Vorstellungen der künftigen Ausrichtung des Unternehmens.
Schnell kam hierbei das Gespräch darauf den in der Müllverbrennungsanlage Iserlohn zu
produzierenden Wasserstoff unter anderem für den Antrieb der Busflotte der MVG zu verwenden.
Der ebenfalls an der Sitzung teilnehmende Landrat Marco Voge unterstrich dabei den ökologischen
wie ökonomischen Mehrwert dieses Vorhabens. „Einen ohnehin vor Ort laufenden Prozess zur
Erzeugung von Wasserstoff zu nutzen, der regional genutzt werden kann und damit gleichzeitig die
Schadstoffbelastung des Verkehrssektors reduziert, stellt einen Gewinn für Umwelt und Klima dar“,
so Voge.
Landrat Voge wird nun einen Dialog anstoßen, um dieses wichtige Zukunftsthema für den
Märkischen Kreis innovativ anzugehen und die Kreistagsfraktion wird dieses Vorhaben in die
politischen Gremien einführen.