Matthias Heider300„Ein Konjunkturprogramm für die Region“, lobte Dr. Matthias Heider den heutigen Beschluss im Deutschen Bundestag über die Ausbaugesetze zum Bundesverkehrswegeplan. Damit legt der Bund den Ausbau der Infrastruktur bis 2030 fest. Der südliche Märkische Kreis profitiert dabei besonders vom durchgehenden sechsspurigen Ausbau der A45 von Hagen bis zum Gambacher Kreuz in Hessen. Auch die Kiersper Ortsumgehung „Lausebergaufstieg“ wird gebaut. Gut 1 Milliarde Euro wird der Ausbau kosten. „Damit wird unsere Straßeninfrastruktur fit für die nächsten 50 Jahre“, betonte Heider. Seitens der Straßenverwaltung sei bereits zugesagt worden, dass an den Arbeiten auch regionale Unternehmen beteiligt werden sollen.

Der Ausbau ist für die gesamte Region ein Gewinn. Staus werden sich reduzieren, Schwertransporte werden wieder die Autobahn nutzen können. Außerdem wird der Lärmschutz verbessert, sodass die Anwohner künftig mehr Ruhe haben werden. Der Märkische Kreis bleibt durch die verbesserte Verkehrsanbindung weiterhin auch als Unternehmensstandort attraktiv. „Damit sichern wir Arbeitsplätze und sorgen für wichtige Rahmenbedingungen, damit weitere Arbeitsplätze in der Region entstehen“, erläuterte Heider. „Die Unternehmen im Märkischen Kreis exportieren ihre hochwertigen Produkte in die ganze Welt. Da sind funktionierende Verkehrswege das A und O“, so der Wirtschaftspolitiker weiter.

Der Entscheidung in Berlin vorangegangen war ein langer Diskussionsprozess. Alle Bürgerinnen und Bürger hatten im Vorfeld der parlamentarischen Beratungen die Möglichkeit sich im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zu allen Projekten zu äußern. Dabei wurden vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur 39000 Eingaben aus der Bevölkerung geprüft und bewertet. Im Rahmen der parlamentarischen Beratungen gab es vier Anhörungen und knapp 600 Änderungsanträge, über die in der Ausschussbefassung abgestimmt wurde. Der Bund stellt nun in den kommenden 15 Jahren die Rekordsumme von über 270 Milliarden Euro für den Ausbau und Erhalt der Infrastruktur zur Verfügung. 20 Prozent davon fließen nach Nordrhein-Westfalen.

Matthias Heider erwartet nun, dass durch die zuständige Landesregierung in NRW baldmöglichst Planungsentscheidungen getroffen und die Planungskapazitäten deutlich erhöht werden.

Heider: „Wir warten auf den Ausbau der Straßen. Es ist nicht nachvollziehbar, dass wir täglich im Stau stehen müssen und die Anwohner den Lärm ertragen, wenn das Geld für den Ausbau vom Bund zu Verfügung gestellt wird. Das Land ist jetzt am Zuge, wir haben in Berlin unsere Hausaufgaben gemacht.“

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