Thorsten Schick tritt wieder für die Landtagswahl an

2016 06 29 Aufstellung575Mit 58 von 59 Stimmen haben die CDU-Mitglieder aus den Stadt- und Gemeindeverbänden Altena, Iserlohn, Nachrodt-Wiblingwerde und Werdohl Thorsten Schick zum vierten Mal als Kandidat für den Landtag aufgestellt. Der amtierende Landtagsabgeordnete Schick aus Iserlohn kann somit auf die volle Unterstützung im anstehenden Wahlkampf zählen. Gleich zu Beginn seiner Rede machte Schick deutlich, dass er den Eindruck hätte, dass viele die "Nase voll von der Landesregierung hätten." Er machte dies an verschiedenen Beispielen deutlich und arbeitete heraus, dass derzeit eine Politik zu Lasten des kreisangehörigen Raumes gemacht wird. "Die Landesregierung geht mit einer falschen Strategie an die derzeitigen Probleme heran", so Schick und erhielt hierfür Applaus von den CDU-Mitgliedern.

Wenn zum Beispiel Thüringen nach dem Strukturwandel mittlerweile niedrigere Arbeitslosenzahlen als NRW habe, müssten alle Alarmglocken angehen, so der stellvertretende Bürgermeister aus Iserlohn. Dies sei Ergebnis einer verfehlten Wirtschaftspolitik, die sich durch ein Null-Wachstum und immer mehr Bevormundung auszeichnet, so Schick weiter. Eine weitere Ursache liegt nach Meinung des Medienpolitischen Sprechers der CDU-Landtagsfraktion darin, dass NRW den Anschluss an die Zukunft des schnellen Internets verpasst habe. "Es werden einfach Versprechen einkassiert und nur noch 85 Prozent der Haushalte mit schnellem Internet versorgt. Leidtragende werden Haushalte an Stadträndern oder in kleinen Ortsteilen sein. So sieht Politik nach rot-grüner Gutsherrenart aus", machte Schick die Verfehlungen deutlich. Aber auch viele Gewerbegebiete haben keinen Anschluss an eine vernünftige Breitbandanbindung. Hier wird NRW und speziell Südwestfalen beim Thema Industrie 4.0 abgehängt.

Zwei weitere wichtige Themen griff Schick auf. Aus seiner Sicht müsse bei der Sanierung der Landesstraßen Gas gegeben werden. In einer führenden Wirtschaftsregion dürfe Infrastruktur nicht einfach verkommen. Langfristig würde die Sanierung so deutlich mehr Geld verschlingen. Aber auch das Thema innere Sicherheit treibt Schick um. Stark steigende Einbruchszahlen dürften nicht einfach schulterzuckend zur Kenntnis genommen werden.
 
Abschließend rief Schick die CDU-Mitglieder auf, sich für einen Regierungswechsel in NRW einzusetzen. Er selbst wolle sich in den kommenden Monaten der Verantwortung stellen und den Menschen Antworten darauf geben, wie sich die CDU aufstellt, damit die Schere zwischen den größeren Städten und dem kreisangehörigen Raum nicht weiter auseinander geht.