2015 05 08 Röttgen Kreisparteitag70 Jahre nach Kriegsende und damit für Deutschland an einem historischen Tag diskutierten die heimischen Christdemokraten mit dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses, Dr. Norbert Röttgen, über die zukünftigen Herausforderungen der deutschen Außenpolitik. In der Business and Information Technology School (BiTS) am Iserlohner Seilersee stellte Röttgen zunächst die verschiedenen Brennpunkte mit teilweise unhaltbaren Zuständen in den Vordergrund seines Vortrages. Dabei hob er insbesondere die Annexion der Krim durch Russland, die Situation im Nahen Osten und in Nord-Afrika, aber auch die innereuropäische Krise besonders hervor. Diese Entwicklungen seien in diesem Maße nicht voraussehbar gewesen und stellen Europa und damit auch Deutschland vor große Probleme. Im Anschluss diskutierten die vielen CDU-Mitglieder aber auch die vielen anwesenden Gäste ausführlich über die Thesen und die weltweiten Probleme und waren sich einig, dass es wichtig war, dieses Thema ausführlich zu beleuchten.

Der CDU-Kreisvorsitzende Thorsten Schick stellte heraus, dass wir uns sehr glücklich schätzen können, seit nunmehr über 70 Jahren in Frieden in Europa zu leben. Gerade auf Grund der wirtschaftlichen Stärke und des historischen Bewusstseins sei Deutschland verpflichtet, sich humanitär zu engagieren, so Schick.


Neben den inhaltlichen Diskussionen stellte der Hausherr der BiTS, Prof. Stefan Stein, seine Hochschule den vielen Anwesenden vor und machte die Bedeutung des Standortes im Märkischen Kreis deutlich. Den Ball nahm Katrin Brenner, Bürgermeisterkandidatin der CDU in Iserlohn, auf und blickte auf die wirtschaftlichen Stärken der Region. Zugleich ging sie auf die Probleme der Stadt ein und machte deutlich, was sie nach der Bürgermeisterwahl am 13. September besser für Iserlohn machen wolle.