Zur Seminartagung der JU Mark

2014-05-11 JUMKLandtag470Die Junge Union im Märkischen Kreis fordert einen flächendeckenden Breitbandausbau im Märkischen Kreis. Das erklärte der Kreisvorsitzende Stefan Woelk aus Iserlohn am Rande eines Seminares des Kreisverbandes in Düsseldorf.

Gemeinsam mit ihrem heimischen Landtagsabgeordneten Thorsten Schick besichtigten die 50 Teilnehmer aus den Reihen der Jungen Union Mark den Landtag. Dort diskutierten die Nachwuchspolitiker mit Schick zu Themen, die für den Märkischen Kreis wichtig sind.

„Ein Blick auf den Märkischen Kreis ergibt ein buntes Bild“, erläuterte Woelk. Demnach gebe es Städte, die bereits eine gute und schnelle Internetverbindung haben, die Einwohner anderer Kommunen hätten aber zum Teil immer noch das Nachsehen. „Die Breitbandversorgung ist ein immer wichtiger werdender Standortfaktor. Junge Familien wollen eine schnelle Internetverbindung haben, wenn sie eine Wohnung beziehen. Und unsere heimischen Betriebe brauchen eine vernünftige Breitbandversorgung, um überhaupt konkurrenzfähig sein zu können“.

Der 27-Jährige Iserlohner bedauerte, dass die Landesregierung den Breitbandausbau stiefmütterlich behandele, und darunter gerade ländliche Regionen wie der Märkische Kreis leiden müssten. „In Bayern sollen 1,5 Milliarden Euro in den Breitbandausbau gesteckt werden. In NRW sind es klägliche 9 Millionen. Während anderenorts über die Vision von energieeffizienten, vernetzen Smart Cities gesprochen wird, zeigt die Landesregierung dass der Breitbandausbau vor allem in den ländlichen Räumen für SPD und Grüne einen sehr geringen Stellenwert hat.“ so Woelk weiter.

Dies ist ein weiterer Beleg für die Junge Union, dass die Landesregierung über mangelnde Wirtschaftskompetenz verfügt. Die Junge Union plane, Angebote, mit denen auch kleine Dörfer Zugang zu schnellem Internet bekommen sollen, stärker in die Öffentlichkeit zu tragen. In diesem Zusammenhang verwies Woelk auf die Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mit Herrn Deckert als Beauftragten für den MK, die auch für Regionen mit geringen Bevölkerungsdichten Internet über Richtfunk ermöglicht, sofern sich Interessenten finden. Neben dem Ausbau der Breitbandversorgung stellt eine öffentliche Internetversorgung für die JU ein weiteres Thema dar. „Es gibt bereits Kommunen, in denen im öffentlichen Nahverkehr kostenloses WLAN angeboten wird. Solche Angebote wünschen wir uns auch im Märkischen Kreis. So wird der Märkische Kreis attraktiver und lebenswerter!“, so Stefan Woelk abschließend.