2013-07-01 Agrar480

Gefahr für Umwelt und Naturschutz war das Thema der Diskussionsveranstaltung der Märkischen CDU-Landwirte, die sich jetzt in Werdohl trafen. Magnus J. K. Wessel, Leiter Naturschutzpolitik im BUND Bundesverband, war sachkundiger Referent, der diese These nachdrücklich vorstellte. Im Ziel, den Flächenverbrauch möglichst einzuschränken waren sich Referent und die Mitglieder des Kreisagrarausschusses der CDU weitgehend einig. Auf dem Wegdorthin wurden jedoch auch Unterschiede sichtbar. Das Vermeiden von Flächenverbrauch wurde als Ziel anerkannt. Der 2. Schritt, die Bereitstellung von Ausgleichsflächen wurde im Detail kritisch gesehen. Einig war man sich darin, dass Baumpflanzungen als Ausgleichmaßnahmen für Verbrauch an landwirtschaftlicher Nutzfläche nicht sinnvoll seien. Die 3. Stufe, die Zahlung von Ersatzgeld für Flächenverbrauch wurde insbesondere dann sehr kritisch betrachtet, wenn diese Gelder nur Haushaltslöcher verkleinern sollen.

Weiterhin einigen konnten sich alle Teilnehmer darauf, dass der Landwirt von seinem vernünftig bewirtschafteten Hof vernünftig leben können muss. Dazu gehören natürlich auch auskömmliche Preise.