2013-08-31 HeiderSchwarzkopfWüstSchauerte481

Bei ihrer Landesdelegiertentagung in Lüdenscheid hat die Wirtschafts- und Mittelstandsvereinigung der NRW-CDU ihren neuen Landesvorstand gewählt. Neuer Landesvorsitzender wurde Hendrik Wüst. Er löst nach knapp 20 Jahren im Amt den früheren Olper Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretär Hartmut Schauerte ab. Dieser dankte in seiner Abschiedsrede für die große Unterstützung, die er erfahren habe und wünschte der MIT weiterhin Schlagkräftigkeit und anhaltenden Gestaltungswillen.

Über das mit 98 Prozent beste aller Ergebnisse für die Stellvertreterwahl konnte sich der heimische Bundestagsabgeordnete Matthias Heider freuen. Der südwestfälische MIT-Bezirksvorsitzende führte die Tagung als  Sitzungspräsident durch die zahlreichen Wahlen, Reden und Anträge. Gute Wahlergebnisse fuhren darüber hinaus auch zwei weitere Südwestfalen ein. Mit Ralf Schwarzkopf als stellvertretendem Schatzmeister und René Pickard als Rechnungsprüfer ist der MIT-Bezirksverband Südwestfalen künftig stark in den Landesgremien vertreten. Geprägt war das Treffen der Mittelständler im Lüdenscheider Kulturhaus von der bevorstehenden Bundestagswahl. Delegierte und Redner, darunter auch der CDU-Landesvorsitzende Armin Laschet, warnten eindringlich vor den Steuererhöhungsplänen von SPD und Grünen. Heider: „Das gräbt unseren erfolgreichen Mittelständlern das Wasser ab. Die Belastungen gefährden Investitionen und damit Arbeitsplätze und künftige Steuereinnahmen. Rot-grün verrennt sich in einem Irrweg!“

Unter den zahlreichen Gästen der Landesdelegiertentagung waren neben Armin Laschet auch der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder, der CDU-Generalsekretär Bodo Löttgen, der MIT-Bundesvorsitzende Josef Schlarmann und der JU-Landesvorsitzende Paul Zimiak aus Iserlohn zu finden. Mit Spannung erwartet wurde die Rede des Bundestagsabgeordneten Carsten Linnemann aus Paderborn, der für NRW ins Rennen um den Bundesvorsitz geht. Linnemann wusste, wie zuvor Hendrik Wüst, zu überzeugen. Heiders Fazit: „Die MIT ist inhaltlich und personell bestens für die Zukunft gerüstet.“