2013-08-15 Liese Grohe480

"Das Geld aus dem europäischen Wirtschaftsförderprogramm Ziel-2 ist hier in Südwestfalen gut angelegt." Dies ist das Resümee  eines Besuches der CDU Bundestagskandidatin Christel Voßbeck-Kayser und des südwestfälischen Europaabgeordneten Dr. Peter Liese bei der Firma Grohe in Hemer.

Der Sanitärproduktehersteller Grohe entwickelt im Verbund mit fast einem Dutzend anderer Firmen und Institutionen aus ganz Nordrhein-Westfalen neue Technologien zur besseren Verarbeitung von Kunststoff, unter anderem sind das Kunststoffinstitut in Lüdenscheid und die Fachhochschule Südwestfalen  an dem Projekt beteiligt. Für das Projekt KeraOpt-Entwicklung und Erprobung von keramischen Werkzeugeinsätzen zur spritzgießtechnischen Herstellung von optischen Oberflächen aus Kunststoff erhielt Grohe 145.190 €, die FH Südwestfalen 139.078 € und das Kunststoff-Institut für die Mittelständische Wirtschaft 179.125 €.

„Dieses Projekt zeigt, dass es wichtig ist, dass wir die besten Köpfe aus ganz Nordrhein-Westfalen zusammenbringen. Gerade in Südwestfalen gibt es viel Know-how und Grohe gehört bekanntlich zu den Weltmarktführern. Nur wenn wir wirklich alle unsere Kapazität zusammen bringen, können wir uns auf dem Weltmarkt gegen China und andere Mächte durchsetzten. Die von Teilen der SPD verfolgte Kirchtumspolitik, die vorsieht die EU-Wirtschaftsfördermittel in Zukunft nur noch oder vor allem im Ruhrgebiet zu verwenden, geht in die falsche Richtung“ so Peter Liese.

"Grohe", so Christel Voßbeck-Kayser, "ist einer der vielen ‚Hidden Champions‘ in unserer Region. Ein Bekenntnis zum Produktionsstandort Hemer wurde durch den Bau und das Andocken einer Forschungs, und Laborabteilung in 2011 am hiesigen Werk weiter zum Ausdruck gebracht. Auch der neue Markenclaim in deutscher Sprache „Pure Freude an Wasser“, mit dem auf dem internationalen Markt agiert wird, ist ein Bekenntnis zu den Kernkompetenzen des Unternehmens, welche  in Deutschland/ liegen“.

Dr. Holger Wirtz, verantwortlich für Forschung & Entwicklung bei Grohe, sagt dazu  „Die Marke Grohe ist heute stärker denn je und unsere Produkte werden international nachgefragt. Für unseren Erfolg setzen wir auf die Markenwerte Design, Qualität, Technologie und Verantwortungsbewusstsein, an deren Verwirklichung und Weiterentwicklung wir täglich arbeiten. Die Grundlagen für die weltweite Anerkennung legen wir in Deutschland und damit natürlich auch hier in unserem Werk Hemer.“

Ein weiteres Thema beim Firmenbesuch waren Pläne von EU-Kommissar Janez Potoc(nik zur Regulierung von Duschköpfen, Wasserhähnen und anderen Armaturen. Die Teilnehmer des Gesprächs waren sich einig, dass ein Verbot bestimmter Armaturen nicht zielführend sei. Sinnvoll ist aber eine bessere, EU-einheitliche Kennzeichnung.

Durch moderne Armaturen, die mit wassersparenden Technologien ausgestattet sind, so wie die Eco Joy-Technologie bei Grohe Armaturen, kann man Resourcen schonen. „Wenn man warmes Wasser spart, spart man Öl und Gas und damit bares Geld", so Christel Voßbeck-Kayser und Peter Liese.