2013-07-31 Heider Kindergarden461

Einen Tag bevor der Rechtsanspruch auf ein Betreuungsangebot für Kinder unter 3 Jahren in Kraft tritt, besuchte der heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Heider (CDU) die Kindertageseinrichtung „Unterm Regenbogen“ des Evangelischen Familienzentrums (EFZ) in Herscheid, um sich ein Bild von den „Vorbereitungen“ zu machen. Denn der 1. August 2013 ist der Stichtag, an dem Eltern von Kindern zwischen dem vollendeten ersten und dem dritten Lebensjahr einen einklagbaren Anspruch auf ein Betreuungsangebot in einer Kita oder bei staatlich geförderten Tageseltern haben.

Bundesweit ist die Zahl der geplanten Plätze sogar um 30.000 übertroffen worden. Im Märkischen Kreis waren nach letzten Schätzungen noch 250 Plätze zu wenig im Angebot. Unabhängig davon hat der evangelische Kindergarten eine Warteliste, weil die Einrichtung gut angenommen wird.

Matthias Heider lobte das Engagement von Christiane Krüger, der Leiterin der Einrichtung. Er sprach allen Betreuerinnen ein herzliches Dankeschön für ihre intensive Arbeit mit den Kleinsten aus.

Heider: „Aus Erfahrung kann ich sagen: Für Eltern ist es eine schwierige Frage, wann ihre Kinder das richtige Alter erreicht haben, um statt von der individuellen familiären, von der kollektiven Erziehung in den Kitas zu profitieren. Wir haben es auch geschafft, mit dem Betreuungsgeld, den Familien ein echtes Wahlrecht an die Hand zu geben. Kitas bleiben der Schritt in eine neue Gemeinschaft und sind wichtiger Bestandteil der kindlichen Entwicklung. Es ist wunderbar anzusehen, wie herzlich die Kinder hier umsorgt werden. Ein Kindergarten mit Wohlfühlfaktor.“

Christiane Krüger wies den Abgeordneten auf die knappen Stundenzahlen nach dem Kibiz in NRW hin. Die Leiterin der Einrichtung machte damit auf die schwierige Personalplanung aufmerksam. Matthias Heider versprach, die Anregungen bei der Finanzierung von dem Sonderprogramm für Kindergärten durch den Bund zur Sprache zu bringen.