Heider bedauert Aus der lokalen Redaktionen

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Der heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Heider bedauert die Entscheidung der WAZ-Gruppe, die Redaktion der Westfälischen Rundschau (WR) zu schließen. Von den Schließungen betroffen sind auch die Lokalredaktionen im Märkischen Kreis. Heider: "Die Freiheit und Vielfalt von Meinungen und Presse ist in einer Demokratie ein hohes, nicht zu ersetzendes Gut. Lokale Redaktionsbeiträge sind das Herzstück einer regional erscheinenden Tageszeitung. Durch die Schließung der Redaktion nimmt die journalistische Vielfalt dieser Beiträge ab, auch wenn die WR weiter erscheinen wird."

Die Einstellung der WR-Redaktion fällt in eine Zeit weiterer Zeitungsschließungen, darunter auch die überregional erscheinende Frankfurter Rundschau und die Financial Times Deutschland. "Die Marktlage zwingt die Gesellschafter offenbar nun zu diesem drastischen Schritt", so der Abgeordnete.

"Besonders bitter ist die Entscheidung der WAZ-Gruppe für die Mitarbeiter der WR", so Heider weiter. "Die Redakteure haben über das Lokalgeschehen in den vergangenen Jahrzehnten mit großem journalistischem Engagement berichtet. Ich wünsche jedem von ihnen, dass er diese schwierige Zeit gut übersteht."