Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung besichtigt HJS in Menden

2012-05-31_PM_MIT_Betriebsbesichtigung_HJS500

Die Mittelstand- und Wirtschaftsvereinigung der CDU im Märkischen Kreis besichtigte die Firma HJS Emission Technology in Menden. Das familiengeführte, mittelständische Unternehmen hat sich auf die Abgasnachbehandlung spezialisiert. Die Mitarbeiter entwickeln, fertigen und vermarkten modulare Systeme zur Reduzierung von Schadstoffemissionen sowohl bei der Erstausrüstung als auch bei der Nachrüstung von Pkw-, Nfz- sowie diversen Non-Road-Anwendungen.

Nach dem Firmen-Rundgang präsentierte der Firmeninhaber Hermann Josef Schulte die Geschichte und die innovativen Entwicklungen seines Unternehmens. Dabei machte er deutlich, dass zum einen der Standort Menden in Südwestfalen ideal sei. Die Lage und die Infrastruktur ist hervorragend. Insbesondere die Verbindung zur Fachhochschule Südwestfalen lobte er in diesem Zusammenhang. Zum anderen zeigte er auf, welche Forschungsleistung ein mittelständisches Unternehmen mit 500 Mitarbeitern erbringen muss, um Spitzenreiter am Markt zu sein. Hierzu zählen nicht nur die Entwicklungen, sondern auch die ständige Verbesserung der Produktion vor Ort.

Dass dies nicht ohne qualifizierte Mitarbeiter möglich ist, macht im Anschluss die Leiterin der Personalabteilung, Christina Basten, deutlich. Am Beispiel von HJS erläuterte sie die Fachkräfterekrutierung im ländlichen Raum und ging dabei auf die unterschiedlichen Strategien ein. Insbesondere die Ausbildung spiele eine zentrale Rolle im Unternehmen HJS. Neben 10 Ausbildungsberufen, die bei HJS angeboten werden, besteht für einige Ausbildungsbereiche wie z.B. Industriemechaniker/innen, Industriekaufleute bereits während der Ausbildung sowie nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung die Möglichkeit ein Verbundstudium bei der FH Südwestfalen oder FH Bielefeld aufzunehmen.

Der stellvertretende MIT Kreisvorsitzende Torsten Kahl aus Neuenrade zog abschließend ein positives Fazit: "Nach dieser sehr gut besuchten Auftaktveranstaltung möchten wir weitermachen und auch zukünftig mit Mittelständlern ins Gespräch kommen bzw. Ansprechpartner für deren Anliegen sein."