Bundesregierung beschließt Eckpunkte zum Bürokratieabbau

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Der heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Heider (CDU) begrüßt die Verkürzung der Aufbewahrungsfristen von Rechnungen und anderen Belegen von 10 auf fünf Jahre, die die Bundesregierung in Aussicht gestellt hat. Heider: "Maßlose Aufbewahrungsfristen belasten Industrie, Handel und Gewerbe gleichermaßen. Aufbewahrungsfristen müssen sich an den für Prüfungen relevanten Zeitraum orientieren. Allein hierbei lassen sich Einsparungen von 600 bis 800 Millionen Euro jährlich einsparen. Davon werden auch heimische Unternehmen profitieren."

Das Bundeskabinett hat am 14. Dezember Eckpunkte zur weiteren Entlastung der Wirtschaft von Bürokratiekosten beschlossen. Damit veranlasst die Bundesregierung weitere Maßnahmen, die das Erreichen des 2010 bekräftigten Abbauziels von 25 Prozent gewährleisten. Die einzelnen Initiativen reichen von der Reduzierung der Aufbewahrungsfristen für Rechnungen und anderen Belegen über Vereinfachungen in der Finanz- und Lohnbuchhaltung und E-Gouvernement-Aktivitäten bis hin zu einem Maßnahmenpaket in den Bereichen Gesundheit und Pflege. Mit den bis jetzt umgesetzten Maßnahmen werden die jährlichen

Bürokratiekosten der Unternehmen im Vergleich zu 2006 um 10,9 Mrd. Euro reduziert.

Heider: "Es wird Zeit, dass auch in unserer heimischen Region die Lager- und Altbestände von archivierten Rechnungen und Belegen befreit werden, die durch die von Oskar Lafontaine 1998 eingeführte zehnjährige Aufbewahrungsfrist aufgeforstet wurden. Vertane Zeit und verschenkter Platz können wieder für wirtschaftlichere Projekte eingesetzt werden."