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Die Junge Union Nordrhein Westfalen hat am Sonntag auf ihrer Landestagung den Bau der Bundesautobahn A46 zwischen Hemer und Arnsberg-Neheim sowie den Bau der B7n bis Brilon gefordert. Die Delegierten aus Südwestfalen unter ihrem Vorsitzenden Paul Ziemiak hatten einen entsprechenden Antrag gestellt. Unter der rot-grünen Landesregierung wurde ein Streichkonzert an infrastrukturellen Projekten im Straßenbau verabschiedet, kritisiert der CDU-Nachwuchs in seinem Antrag. "Die rot-grüne Landesregierung blockiert die A46 aus rein ideologischen Gründen. Ihr sind die Menschen in Südwestfalen und deren Bedürfnisse offensichtlich egal", warb Ziemiak

vor den rund 300 Delegierten um Unterstützung des Antrags. Die JU sieht die A46 als wichtigstes Infrastrukturprojekt für Südwestfalen. Sie fördere den Wirtschaftsstandort und sichere Jobs und Ausbildungsplätze.

In der Begründung heißt es unter anderem: "Unter der rot-grünen Landesregierung wurde ein Streichkonzert an infrastrukturellen Projekten im Straßenbau verabschiedet. Die Planungen für den Aus- und Weiterbau vieler Landes- und Bundesstraßen wurden aus oftmals ideologischen Gründen gestoppt oder gänzlich gestrichen. Die BAB 46 durch Südwestfalen steht exemplarisch für die hohe

Relevanz einer Autobahn in der ländlichen Region. Südwestfalen gehört zu den wichtigsten Wirtschaftsmotoren in Nordrhein-Westfalen. Die Unternehmen und Menschen sind innovativ und kreativ. Die Region ist durch mittelständische Industrie geprägt, viele Unternehmen von Weltruf sind hier ansässig. Die Unternehmen bieten den Menschen in der Region Arbeit. Diese Unternehmen benötigen die beste infrastrukturelle Anbindung, um auf dem nationalen und internationalen Markt bestehen zu können. Kurze Wege zwischen Produzent, Zulieferer und Kunden bestimmen heute mehr denn je das Geschäft.

Neben der wirtschaftsfördernden Komponente, welche Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze sichert und deren Entstehung flankiert, bietet eine Autobahn auch einen hohes Potenzial an Lebensqualität für die Region. Nachweislich bindet eine Autobahn eine Region nicht nur hinsichtlich ihrer Einwohner besser an das übrige Land an, sie trägt auch insgesamt zu einer höheren Attraktivität der Region für Familien bei. Dies ist gerade im Hinblick auf den Einfluss des demografischen Wandels für die ländliche Region wichtig.

Mit dem Weiterbau der BAB 46 wird die Zukunft in Südwestfalen gesichert. Die Region bleibt weiterhin für Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit ihren Familien attraktiv und wird seiner wichtigen Rolle in Nordrhein-Westfalen gerecht."