2011-09-21_JU_Iserlohn_Nolte500

Ein Wirtschaftsunternehmen muss als oberstes Ziel haben, Geld zu verdienen. Dieser Maxime muss sich alles und jeder unterordnen. Dass diese These nicht nur falsch, sondern für das Unternehmen auch kontraproduktiv ist, hat die JU Iserlohn am 21.09.2011 bei einem Betriebsbesuch im neuen VW-Autohaus am Seilersee erfahren können.

Petra Pientka, Geschäftsführerin der Nolte Gruppe,  und Fritzi Bimberg-Nolte, Senior-Chefin, nahmen sich viel Zeit, um den Betrieb vorzustellen. Zunächst führten Mitarbeiter die Besucher durch die Betriebsstätten und erläuterten die betrieblichen Abläufe der

einzelnen Abteilungen. Es wurde deutlich, dass VW hohe Standards von seinen Vertriebspartnern erwartet. So mussten die Gebäude nach VW-Vorgaben entworfen werden und die Werkstatt musste speziell nach Werkswünschen eingerichtet werden.

Im Anschluss an den Rundgang stellten Petra Pientka und Fritzi Bimberg-Nolte die Geschichte der Nolte-Gruppe vor und legten dabei besonderen Wert auf die Firmenphilosophie. Diese wird von dem Anspruch geprägt, dass ein Unternehmen den Menschen, die zu ihm gehören, dienen muss. Fritzi Bimberg-Nolte erklärte, es gehe in der Wirtschaft nicht immer nur um den Profit, sondern der Schulterschluss zwischen Mitarbeitern und Geschäftsführung sei grundlegend dafür, dass ein Unternehmen florieren könne. Dafür wurde unter anderem ein Hilfsfonds eingerichtet, der Mitarbeiter in Notlagen unterstützt. Ohne ein gesundes Betriebsklima sei kein wirtschaftlicher Erfolg denkbar.

Das Fundament für die Firmenphilosophie ist der christliche Glaube. Geschäftsführerin Pientka gab den Besuchern einen tiefen Einblick in ihre persönliche Situation und sprach über die Rolle des Glaubens für ihre Position. Dieser sei für sie als Kopf des Unternehmens wichtig, um das Unternehmen führen zu können. Petra Pientka bezeichnet den Glauben als Quelle, die ihr sowohl beruflich, als auch privat, viel Kraft gebe und sie in ihrer betrieblichen Position führe. Die JU erfuhr weiter, dass die Nolte Gruppe sich durch den christlichen Glauben in der Verantwortung sieht, sich als Unternehmen für das Wohl der Gesellschaft einzusetzen. Petra Pientka führte an, dass die Nolte-Gruppe in der Weihnachtszeit Benefiz-Konzerte in seinen Hallen veranstaltet und Tornister für bedürftige Kinder in der Region und im Ausland sammelt. Darüber hinaus stellt die Nolte Gruppe seine ehemaligen Betriebsflächen in Hemer der Caritas für das Kleiderhaus Carichic zur Verfügung.

Dem Unternehmen liegt die Förderung der jungen Generation sehr am Herzen. Deshalb bildet die Nolte Gruppe regelmäßig junge Menschen aus und gibt Ihnen die Möglichkeit für den Berufsstart. Von 160 Mitarbeitern sind 40 Auszubildende, was eine vorbildliche Quote von 25% bedeutet. Auch nach der Ausbildung biete die Nolte Gruppe, so Petra Pientka, den jungen Menschen eine gute Perspektive, sodass durch gezielte Förderungen viele Führungspositionen durch ehemalige Auszubildende besetzt werden.

Die Junge Union begrüßt diese weitsichtige Praxis und dankt für das Engagement für die jungen Menschen. Weiterhin zeigt sich die JU beeindruckt, wie es die Nolte Gruppe schafft, Menschlichkeit, Glaube und wirtschaftlichen Erfolg zu verknüpfen. Die JU ist fest entschlossen, sich in der CDU dafür einzusetzen, dass die Politik auch zukünftig die christlichen Werte und den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Der Stadtverbandsvorsitzende Stefan Wölk fügt an, dass es sowohl bemerkenswert, als auch wichtig sei, dass auch heute noch Unternehmen eine familiäre Unternehmenspolitik pflegen, da diese am Ende auch für die Unternehmen bei der Mitarbeitergewinnung vorteilhaft sei. Abschließen hält er fest: "Ein Unternehmen, wie die Gebrüder Nolte Gruppe, die eine so christliche Führung, also eine Führung für und mit Menschen charakterisiert, ist eine Bereicherung für Iserlohn!"