2011-06-23_PM_Heider_IB550Bereits im April stattete der heimische Bundestagsabgeordnete, Dr. Matthias Heider (CDU), dem Jugendtreff am Buckesfeld einen ersten

Besuch ab. Damals informierte er sich über das Projekt "JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region". Träger des Jugendtreffs "Knast", damals wie heute, ist der IB (internationale Bund). Heiders jetziger Besuch diente dem Kennenlernen der Mitarbeiter und der Organisation des Internationalen Bundes.

"Betreuen, Bilden, Brücken bauen", unter diesem Leitmotiv organisiert der IB Hilfe für Mitmenschen. Er ist mit seinem Verein und seinen Gesellschaften einer der großen Anbieter der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit in Deutschland. Mehr als 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen in 700 Einrichtungen an 300 Orten jährlich über 350.000 Jugendliche und Erwachsene. Sie helfen bei der persönlichen und beruflichen Lebensplanung mit zahlreichen Dienstleistungen und Serviceangeboten und das seit der Gründung des IB 1949.

Im Märkischen Kreis und im Kreis Olpe unterhält der IB in Lüdenscheid, Altena, Meinerzhagen, Iserlohn und Attendorn Beratungsstellen für junge Migrantinnen und Migranten (Jugendmigrationsdienste) und führt Deutschkurse (Integrationskurse) durch. Weiter engagiert sich der IB in Lüdenscheid in der offenen Jugendarbeit (Jugendtreff Knast) und in der Schulsozialarbeit (Bildungszentrum Sedanstraße).

Projekte wie "Schulverweigerung - Die 2. Chance"  sind bereits fest in Lüdenscheid etabliert und werden in enger Kooperation mit der Stadt und der Friedensschule, der Adolf-Reichwein-Gesamtschule und der Albert-Schweitzer-Schule umgesetzt. Mit finanzieller Unterstützung der Bundesregierung und des ESF (Europäischer Sozialfonds für Deutschland) wird außerdem die soziale, schulische und berufliche Integration junger Menschen mit schlechteren Startchancen und die Zusammenarbeit der freien und öffentlichen Träger der Jugendhilfe unter Federführung der Kommune im Rahmen des Programms "Jugend Stärken - Aktiv in der Region" gefördert.

Oft schwierig für die Träger der Projekte ist eine genaue Planbarkeit. Zusa-gen bzw. Verlängerungen der Projekte und im Vorfeld schon die Ausschreibungsverfahren bergen oft einen großen Dschungel an Bürokratie. An dieser Stelle will Dr. Heider in Berlin für eine Verschlankung der Vergaberichtlinien werben und sagte seine Unterstützung als Abgeordneter zu. "Die Durch- und Weiterführung dieser Projekte ist für viele Jugendliche eine Chance, in der Gesellschaft Fuß zu fassen. Daher ist es erforderlich, den Trägern verlässliche Grundlagen zu schaffen. Die Kofinanzierung als Bedingung der Förderung wird bei einigen Projekten zum Problem, wenn Landes- oder Kommunalmittel, zum Beispiel in Form von Lehrerstellen, zwar in Aussicht, aber dann tatsächlich nicht zur Verfügung gestellt werden", so Heider.

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