Peter Liese: Wichtiger Schritt für Klimaschutz / Ambitionierte Ziele gut für Südwestfalen

2010-12-15_Peter_Liese_Cancun550"Die Ergebnisse der Weltklimakonferenz von Cancun sind ein wichtiger Schritt für den globalen Klimaschutz. Sie stellen zwar noch keinen finalen Durchbruch dar, aber das Ergebnis ist deutlich mehr, als wir zuletzt erwarten konnten. Alle diejenigen, die die internationalen Klimaverhandlungen bereits totgesagt haben, wurden in Cancun eines besseren belehrt". Dies erklärte der heimische CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese unmittelbar nach seiner Rückkehr aus Cancun. Der Umwelt- und Klimaexperte der christdemokratischen EVP-Fraktion hatte als Mitglied der offiziellen Delegation des Europäischen Parlaments an der Weltklimakonferenz im mexikanischen teilgenommen.

Bei der Klimakonferenz haben sich die Staaten der Welt auf konkrete Maßnahmen zum Schutz der Wälder, zum Austausch umweltfreundlicher Technologien und zur Finanzierung von Anpassungsmaßnahmen in den Entwicklungsländern geeinigt. Außerdem wurde erstmals in einem UN-Dokument festgeschrieben, dass die Staaten anstreben, die globale Erwärmung auf maximal 2°C zu begrenzen.

Peter Liese wies darauf hin, dass durch ambitionierte Klimaschutzziele gleichzeitig die heimische Wirtschaft profitieren wird: "Viele unserer heimischen Unternehmen sind Weltmarktführer in Umwelt- und Klimatechnologien. Ein ambitionierter Klimaschutz wird also nicht nur unsere wunderschöne Landschaft schützen, sondern zugleich auch unsere heimischen Unternehmen stärken, Arbeitsplätze schaffen und Wertschöpfung erzeugen. Südwestfalen wird vom internationalen Klimaschutz profitieren."

Peter Liese machte außerdem darauf aufmerksam, dass man sich nicht auf aktuellen Erfolgen ausruhen dürfte. "Die Wirtschaft in Südwestfalen ist durch innovative Technologien für den internationalen Wettbewerb gerüstet. Wir haben die Voraussetzungen, auch in der Zukunft den Ton anzugeben, aber auch andere Länder schlafen nicht." So seien in den vergangenen Monaten in China beispielsweise genauso viele Windkraftanlagen installiert worden, wie im Rest der Welt zusammen. Auch andere Entwicklungs- und Schwellenländer leisten zum Teil beträchtliche Anstrengungen für den Klimaschutz. "Die Europäische Union steht mit ihren ambitionierten Klimaschutzmaßnahmen im weltweiten Vergleich also keineswegs alleine dar", so der heimische Abgeordnete.

"Die Anstrengungen der Entwicklungs- und Schwellenländer in Sachen des internationalen Klimaschutzes sind teilweise sehr beeindruckend. Ich habe unter anderem mit Abgeordneten aus Brasilien, Mexiko und Südafrika gesprochen. Alle arbeiten an der Umsetzung der Ziele des Kopenhagen-Akkords, obwohl dieser nicht rechtsverbindlich ist. Auch in China und Indien bewegt sich nach meiner Einschätzung sehr vieles in Sachen Klimaschutz", erklärte Peter Liese abschließend.