Als Kreisstadt trägt Lüdenscheid auch Verantwortung für das Umfeld”, so Ralf Schwarzkopf, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes. Die zahlreich erschienen Interessierten stellte sich die Frage, wie ein klares Kunstkonzept zum Gewinn für die Stadt werden kann. „Kunst und Stadt - Wie kann Kunst die Stadt

beflügeln?” So das Thema der Diskussionsveranstaltung am vergangenen Donnerstag im Lüdenscheider Kulturhaus. Als Auftakt einer Reihe zu Themen rund um die Kultur, die ausgebaut werden soll, stellte Schwarzkopf die Referenten der Podiumsdiskussion vor: Museumsleiter Dr. Eckhard Trox und Dr. Alexander Braun, Künstler und Kurator. Die Diskussion um die Städtische Galerie zeigt, dass das Thema derzeit brandaktuell ist. Hintergrundwissen zu erwerben, um daraus Handlungsempfehlungen für die Räte im Stadtrat abzugeben, sei Hintergrund der Veranstaltung. Angestoßen wurde die Diskussion durch das Emil-Schumacher-Museum als Beispiel eines klaren Kunstkonzepts und Gewinn für die Nachbarstadt Hagen.
„Der Druck, der auf die Museen ausgeübt wird, ist erheblich”, so Trox und sprach damit die dramatische Finanzlage der Stadt an. Als fatale Entwicklung bezeichnete Braun die aktuelle Sparpolitik. Ursula Meyer, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt betonte: „Die Kultur zieht den Karren, was die Anziehungskraft der Stadt angeht.” Als Stadt müsse Lüdenscheid attraktiv bleiben und das kann die Kultur liefern. So das Resümee der Runde.

2010-11-15_Luedenscheid_kulturhaus

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