Bewältigung der Kyrill-Schäden
24. Januar 2012

Anlässlich des fünften Jahrestags des schrecklichen Sturms Kyrill erinnert der südwestfälische CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese an den Beitrag der Europäischen Union zum Wiederaufbau der Infrastruktur in Südwestfalen. Die Europäische Union hat mit 101 Millionen € aus dem europäischen Solidaritätsfond dazu beigetragen, dass die Infrastruktur, zum Beispiel die Straßen und Wege in Südwestfalen, wiederhergestellt wurden. Die Summe, die die EU zur Verfügung gestellt hat, ist größer als die des Landes. "Der Bund hat sich an der Wiederaufbauhilfe für Südwestfalen gar nicht beteiligt. Der damalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hat sich sogar sehr lange dagegen gewehrt, dass die heimischen Waldbauern einen Teil des entstandenen Schadens dadurch ausgleichen konnten, dass steuerliche Abschreibungen verändert wurden", so Liese. "Ich bin sehr froh, dass ich einen kleinen Beitrag dazu leisten konnte, dass unsere Landschaft heute wieder so attraktiv ist", so der heimische Abgeordnete weiter.
"Die Ereignisse vor fünf Jahren sollten uns aber auch in Erinnerung rufen, wie gefährlich Naturereignisse sind. Niemand kann sagen, dass Kyrill bereits eine Folge des Klimawandels war, aber die überwältigende Mehrheit der Wissenschaftler ist sich einig, dass solche schrecklichen Ereignisse in Zukunft zunehmen, wenn wir nicht gegensteuern. Da ist gerade das Erlebnis Kyrill für mich eine Verpflichtung, mich in Deutschland, Europa und weltweit für Maßnahmen gegen den Klimawandel einzusetzen", so Peter Liese abschließend.






