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Die Frauen Union der CDU fordert die Einführung einer Lohnuntergrenze

„Niedrige Löhne gibt es vor allem im Dienstleistungsbereich. Gerade Frauen sind davon massiv betroffen“, so Annemarie Kreckel Mitglied im Bundesvorstand der FU. „Gerade in den Dienstleistungsbranchen, in denen ein hoher Prozentsatz der Arbeitnehmer weiblich ist, werden wegen geringer Tarifbindung oft Dumpinglöhne von wenigen Euros pro Stunde bezahlt. Das ist nicht länger hinnehmbar. Eine Lohnuntergrenze würde vielen Frauen endlich ein auskömmliches und gerechtes Einkommen sichern„ erklärt Maria Böhmer, Vorsitzende der FU der CDU Deutschlands.

Frauen verdienen in Deutschland nach wie vor durchschnittlich 23,2 Prozent weniger als Männer. Es fängt schon bei der Berufswahl an: eine Friseurin verdient gerade

einmal 800 Euro netto. Und das bei 3 Jahren Ausbildungszeit. Dort, wo überwiegend Frauen arbeiten, ist das Gehaltsniveau tendenziell niedriger.

Der 29. Bundesdelegiertentag der FU der CDU in Wiesbaden hat sich ebenfalls für die Einführung einer allgemeinen Lohnuntergrenze, die Dumpinglöhne verhindert und die sich an einem von den Tarifpartnern festgelegten Mindestlohn in der Zeitarbeit orientiert, ausgesprochen.


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