Lutz Lienenkämper setzt sich zusammen mit der CDU Hemer für den Lückenschluss der A 46 ein

Seit den Sechziger Jahren lebt Anne Jansen mit der Ungewissheit um den Weiterbau der A 46. Sie und ihre Familie wohnen hoch oben auf der Hemer Hardt, ihr Haus steht direkt an der angedachten Trasse. Anne Jansen will wissen, wie es weitergeht, will für sich, ihre Kinder, ihre Enkel endlich Klarheit. Und da kamen ihr Lutz Lienenkämper und die CDU Hemer am Montag gerade recht.
Lienenkämper, zuletzt NRW-Verkehrsminister im Kabinett Rüttgers, ist bis Mittwoch ebenso wie sein Exminister-Kollege Oliver Wittke im Land unterwegs, um
in Orten, für die die jetzige rot-grüne Landesregierung Verkehrsprojekte auf Eis gelegt hat, Gegenposition zu beziehen. Lutz Lienenkämpers erste Station war die A 46, genauer gesagt deren bisheriges Ende in Hemer.
Natürlich fordert Lienenkämper vehement den Weiterbau. Nicht nur bis Menden, wie ihn auch Rot-Grün möchte, sondern bis Arnsberg. "Eine halbe Lücke gibt es nicht!", so lautet Lutz Lienenkämpers Lieblingszitat zur A 46-Problematik, obwohl er nicht einmal genau weiß, von wem es stammt. Aber es trifft nach seiner Meinung genau den Kern. "Die Gegner des Weiterbaus behaupten, neue Straßen ziehen mehr Verkehr an. Aber das gilt nicht für einen Lückenschluss", sagt Lutz Lienenkämper und erntet damit beifallendes Nicken seiner Hemeraner Parteifreunde, die ihn gestern auf der Hemer Hardt empfangen haben. Und auch Hubert Hakenberg von Bürgerinitiative PRO A 46 spricht Lienenkämper aus der Seele.
Der Minister a.D. hat keine Zweifel, dass dieser Lückenschluss realisierbar ist: "Wenn man ihn will, findet sich auch eine Trasse zwischen Menden und Neheim. Wir standen ja schließlich schon kurz vor der Einigung."
Im Gespräch mit Anne Jansen versucht Lutz Lienenkämper, deren größte Sorgen zu zerstreuen, ebenso wie Wolfgang Römer, der stellvertretende Vorsitzende der CDU Hemer: Wenn die Autobahn bis Menden weitergebaut wird, werde sie nach dem jetzigen Stand der Dinge in einem knapp zweieinhalb Kilometer langen Tunnel unter Hemer hindurchführen, also auch unter dem Haus und Grund der Familie Jansen, betonen die Christdemokraten. Anne Jansen ist beruhigt. Für den Augenblick.
Nach einer halben Stunden muss Lutz Lienenkämper weiter nach Sprockhövel. Und dann nach Schwelm, Wuppertal, Remscheid, Solingen und Ratingen. Bis Mittwoch wollen er und Oliver Wittke 40 solcher Termine wahrnehmen, um unter Verkehrsprojekte Dampf zu machen.
Quelle: www.cdu-hemer.de




