Wir wollen die Schule im Ort erhalten - Landtag schafft Regelung für Erhalt kleiner Grundschulen
"Kurze Beine sollen einen kurzen Weg zu ihrer Schule haben. Wir wollen, dass die Grundschule im Dorf bleibt und dass unsere Kinder eine gute Schule an ihrem Wohnort finden." Das erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Wolfgang Exler aus Menden. Der Christdemokrat erinnert daran, dass die CDU in der Landesregierung vor fünf Jahren mit der Möglichkeit, so genannte Dependance-Schulen zu errichten, das Überleben vieler heute einzügiger Grundschulen ermöglicht habe. "So auch bei uns im Märkischen Kreis."
Der Landtag in Düsseldorf über Wege beraten, trotz sinkender
Schülerzahlen eine qualitativ hochwertige und wohnungsnahe Schulversorgung im Grundschulbereich zu sichern. "Das war und ist der CDU wichtig", sagt Wolfgang Exler. "Insbesondere im ländlichen Raum, wie bei uns im Märkischen Sauerland müssen wir dafür sorgen, wenn unsere Städte und Gemeinden attraktiv und jung bleiben wollen. Denn Schulen tragen auch zur Wohn- und Lebensqualität der Menschen bei. Mit der heute im Landtag verabschiedeten Regelung schaffen wir einen Durchbruch für kleine Grundschulen vor Ort."
Damit werde sichergestellt, dass auch die Kinder auf dem Land weiterhin wohnortnah zur Schule gehen könnten. Der CDU-Landtagsabgeordnete hebt hervor, dass auch Grundschulen mit weniger als 92 Schülern überleben können. Wolfgang Exler: "Das sichert den Schulstandort in unseren Gemeinden und Städten.Wir garantieren damit das Prinzip "Kurze Beine - kurze Wege". Denn für die Zukunftsentwicklung der ländlichen Regionen unseres Landes ist auch in dieser Frage Verlässlichkeit und Planungssicherheit unerlässlich." Familien ziehen besonders gerne dahin, wo sie auch neben Kindergärten das passende Schulangebot finden. Dies trägt zur Familienfreundlichkeit und Bildungsverbesserung bei und das Land NRW wird für Grundschulen ca. 1700 zusätzliche Lehrerinnen und Lehrer benötigen, um dies auch zu ermöglichen.




