Bundesfreiwilligendienst: Eine Chance für jung und alt

Durch das Aussetzen der Wehrpflicht hat es auch beim Zivildienst Änderungen gegeben. Seit dem 1. Juli wurde der Zivildienst durch den Bundesfreiwilligendienst ersetzt.
Bernadette Böger, Vorsitzende der FU Kreisverband Mark: „Der Bundesfreiwilligendienst in seiner jetzigen Form bietet noch bessere Chancen,
sich auf vielfältige Weise zu engagieren, und das unabhängig vom Alter und Geschlecht.“
Der Einsatz als Freiwilliger erstreckt sich in der Regel über einen Zeitraum von 12 bis max. 24 Monaten und kann von Menschen aller Generationen, die die Schulpflicht absolviert haben, ausgeübt werden. Freiwillige, die sich für den Bundesfreiwilligendienst entschieden haben, werden nicht nur gesetzlich sozialversichert, sie erhalten auch ein Taschengeld, das frei mit der jeweiligen Einsatzstelle, für den der Freiwillige arbeitet, vereinbart wird. Auch haben sie weiterhin Anspruch auf Zahlung des Kindergeldes. Die Einsatzstellen selbst können Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung zur Verfügung stellen.
Bernadette Böger: „Ich denke, dass der Bundesfreiwilligendienst eine neue Kultur des freiwilligen Engagements in Deutschland einleitet, die sich nicht auf bestimmte Altersgruppen beschränkt. Ich würde es sehr begrüßen, wenn sich viele Freiwillige finden und möglichst viele gemeinwohlorientierte Einrichtungen einen Antrag auf Anerkennung als Einsatzstelle im Bundesfreiwilligendienst stellen würden.“
Weitere Informationen sind unter www.bundesfreiwilligendienst oder unter der Serviceline 0221 / 36 73 0 erhältlich. Dort finden sich sowohl Informationen über die Spannbreite der Tätigkeiten als Freiwilliger als auch über das Anerkennungsverfahren als Einsatzstelle.




