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CDU diskutiert über„Bildungsrepublik Deutschland“

2011-08-29_AK_Schule_CDU550

Der Arbeitskreis hatte sich getroffen, um den CDU Bundesparteitag im November in Leipzig inhaltlich vorzubereiten. Das vorliegende Diskussionspapier steht unter dem Motto „Bildungsrepublik Deutschland“. Dabei stellten die

Mitglieder fest, dass die darin festgeschriebenen Ansätze zur Integration von benachteiligten Gruppen gut seien. Jedoch merkten sie an, dass es auch eine Bringschuld des Einzelnen, sich integrieren zu wollen, gebe. „Integration darf keine Einbahnstraße sein!“ so der Arbeitskreisleiter Maywald aus Menden.

Dem Arbeitskreis war es ebenso wichtig, dass das gegliederte Schulsystem, wie nun auch in Nordrhein-Westfalen auf den Weg gebracht, auch bundesweit Standard bleiben solle. Realschulen, Hauptschulen und Gesamtschulen würden dann neben Gymnasien und Oberschulen existieren, wenn die Eltern dieses wünschen. Dies ist auch mit Blick auf kleine Gemeinden im ländlichen Raum als sehr positiv zu sehen. Dazu passen auch die jüngsten Beschlüsse von CDU und SPD im Land. Gerade die Möglichkeit zur Schaffung von Sekundarschulen, die von der CDU durchgesetzt worden ist, stellt nichts anderes als eine Oberschule da. Die hohe Qualität eines differenzierten Bildungssystems - insbesondere durch schuleigene Merkmale - könnte sich im Wettbewerb untereinander positiv zu Gunsten der Kinder auswirken.

Auch war es dem Arbeitskreis wichtig herauszustellen, „dass Kopfnoten unerlässliche Indikatoren als Bewertungsmaßstab bei der Berufsfindung und der Ausbildungsplatzsuche sind“, so Peter Maywald abschließend. Der Arbeitskreis wird sich während seiner nächsten Sitzung insbesondere mit dem Thema „Inklusion“ beschäftigen. Eins wurde aber schon jetzt klar. Einen Verzicht auf Förderschulen hält der Arbeitskreis für nicht möglich. Inklusion muss das Beste für das Kind bieten.


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