Heider besichtigt Bender und Wirth in Kierspe
Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind in Deutschland der Innovationsmotor Nr. 1. Mehr als 80 Prozent der Innovationen in den Branchen Automobil,
Medizintechnik und Logistik sind IKT-getrieben. In der Hightech-Strategie der Bundesregierung gehört das Programm IKT 2020 deshalb zu den bedeutendsten Innovationsfeldern. Ein wichtiges Standbein der Forschungsförderung der Bundesregierung ist dabei die Einbindung von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU), die in speziellen Anwendungen oft an der Spitze der Entwicklung stehen.
Das gilt auch für die Kiersper Firma Bender und Wirth. Der heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Heider (CDU) stattete dem Unternehmen nun einen Besuch ab. Um eine möglichst energieeffiziente Beleuchtung für den Automobilbereich zu entwickeln, setzt das Bundesministerium für Bildung und Forschung 6,7 Mio. Euro für die beteiligten Unternehmen ein. Neben namhaften Größen der Branche wie Osram oder Philips, spielt der Juniorpartner Bender und Wirth eine gewichtige Rolle bei der Grundlagenforschung.
Bei einem Rundgang durch den Betrieb erläuterten die Geschäftsführer Martin und Hermann Bender dem Bundestagsabgeordneten und dem Kiersper CDU-Vorsitzenden Peter Schrade ihre Produkte. Heider: „ Bender und Wirth sind ein gutes Beispiel für die Stärke der deutschen Wirtschaft. Neben den Forschungsabteilungen großer Konzerne spielen die Tüftler und Macher aus dem Mittelstand oft eine noch viel größere Rolle bei der Entwicklung neuer Produkte und Ideen. Ich freue mich, dass wir gerade hier in Südwestfalen eine ganze Reihe solcher Unternehmen haben. Sie sind der Kern unserer Wirtschaft und es gilt, für positive Rahmenbedingungen zu sorgen. Dabei spielt die projektbezogene Forschungsförderung der Hightech-Strategie der Bundesregierung eine wichtige Rolle. Ich erinnere aber auch gerne an das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), das wir trotz Sparanstrengungen im Bundeshaushalt weiter ausbauen konnten.“




