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Sie sind hier: Home Aktuelles Presse Presse 2011 Horst Höfer kritisiert die Ökologisierung der Landwirtschaft

Horst Höfer kritisiert die Ökologisierung der Landwirtschaft

Hoefer.HorstWährend im Vorfeld der Entscheidung über die Zulässigkeit des Nachtragshaushaltes 2010 die Landesregierung von

politischen Entscheidungen weitgehend Abstand genommen hat, macht Landwirtschaftsminister Remmel Nägel mit Köpfen.

So verkündete der Minister vor wenigen Tagen, dass jeder landwirtschaftliche Betrieb zukünftig 10% seiner Flächen als ökologische Vorrangflächen ausweisen muss. Im Ergebnis bedeutet das, dass jeder Landwirte 10% seiner Nutzfläche verliert und damit auch Einkommen.

Nach Auffassung des Vorsitzenden des CDU Agrarausschusses Horst Höfer ist dies nicht hinnehmbar. Zum einen seien Landwirte auf jeden Euro angewiesen, um ihren Hof wirtschaftlich erhalten zu können. Grade in unserer Mittelgebietslage, die von der Natur benachteiligt ist und es zu dem Grünland keine Alternative gibt. Zum anderen aber stelle sich angesichts dieser Forderung die Frage nach der Ernährungssicherheit. So stünden für jeden Einwohner der Erde immer weniger Ackerflächen zur Verfügung. Seien es 1960 noch 4.300 qm pro Kopf gewesen, waren es 2005 nur noch 2.200 qm pro Kopf.

Hinzu komme die Tatsache, dass auf immer mehr Ackerflächen Biotreibstoffe angebaut würden. Das reduziere die Fläche, die für die Lebensmittelproduktion benötigt werde nochmals.


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