Arbeitsmarkt im Märkischen Kreis im Zeichen des Aufschwungs
Auf Einladung von Michael Stechele, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Iserlohn, informierten sich die heimischen CDU
Abgeordneten Dr. Matthias Heider (MdB) und Wolfgang Exler (MdL) bei einem Besuch der Agentur für Arbeit Iserlohn über die aktuelle Entwicklung am lokalen Arbeitsmarkt. Nach einem leichten Anstieg der Arbeitslosenquote im Januar, verzeichnet die Bundesagentur für Arbeit für den Februar 2011 wieder rückläufige Zahlen im Märkischen Kreis. "445 Arbeitslose weniger als im Vormonat und die erfreuliche Zahl der Stellenmeldungen sind für einen Wintermonat ein positives Signal und ein guter Jahresauftakt", so Dr. Heider.
Ebenfalls zuversichtlich blickt Michael Stechele in das Jahr 2011: "Der Wirtschaftsmotor ist wieder angesprungen. Dies spiegelt sich in einer steigenden Bereitschaft der Betriebe Personal einzustellen wider. Eine weitere Verbesserung ist sehr wahrscheinlich. Ich gehe davon aus, dass wir das Ergebnis des Jahres 2007 mit gut 16.000 Arbeitslosen erreichen werden."
Arbeitsagentur und Jobcenter Märkischer Kreis planen weiterhin insbesondere durch ihr umfassendes Vermittlungsangebot für Unternehmen und Jobsuchende, aktiv die Arbeitsmarktsituation zu unterstützen. Schwerpunkt ist hierbei die frühzeitige Vermittlung in ein neues Beschäftigungsverhältnis noch bevor die Arbeitslosigkeit eintritt. Darüber hinaus stehen zahlreiche Förderinstrumente zur Verfügung, um durch Fortbildungen oder Zusatzqualifikationen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.
"Der Fachkräftebedarf wird sicherlich 2011 noch keine Wachstumsbremse darstellen. Aber die demografische Entwicklung ist für die heimische Wirtschaft ein Risiko. Deshalb gilt es, schon heute an morgen zu denken und alle Potenziale zu nutzen. Wichtig ist es, ältere Beschäftigte in den Betrieben zu halten, sie zu qualifizieren und in die Beschäftigungsfähigkeit zu investieren", so Stechele.
Heider wies ergänzend auf die steigende Zahl der Ausbildungsverträge für Schulabsolventen von Haupt- oder Realschule hin: "Auch wenn im Märkischen Kreis 2010 bereits etwa acht Prozent mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen wurden, sollten unsere Anstrengungen weiter dahin führen, möglichst allen Jugendlichen einen Ausbildungsplatz zu ermöglichen. Ab heute gilt volles Tempo in der Entwicklung zusätzlicher Fachkräfte."
Einigkeit herrschte seitens der Abgeordneten Heider und Exler und dem Geschäftsführer Stechele, dass eine Verstetigung der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt nur bei positiven Rahmenbedingungen möglich sei. Dann könne man bundesweit im Jahresdurchschnitt die 3 Mio.-Grenze unterschreiten, so Heider.




