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Evangelische Arbeitskreis diskutiert über Christenverfolgung

2011-02-28_EAKSchwerte550Der Evangelische Arbeitskreis der CDU Unna und der EAK im Märkischen Kreis hatten zu einer gemeinsamen Veranstaltung nach

Schwerte eingeladen. Die EKD hat den Sonntag Reminiscere zum "Tag der verfolgten Christen" erklärt und regt an, jedes Jahr auf die Situation der 100 Millionen Christen, die unter Verfolgung leiden, aufmerksam zu machen.

Dr. Daniel Ottenberg von der Organisation open doors berichtete über die Situation der Christen in Usbekistan. Auf dem Weltverfolgungsindex ist dieses Land hinter Nordkorea, Iran, Somalia auf Platz 9 zu finden. Aufgrund eigener Erfahrungen, die er während eines Besuchs in Usbekistan gemacht hatte, beschrieb er sehr eindrücklich die Schwierigkeiten, Gottesdienste zu feiern, Bibeln zu kaufen und zu verbreiten. Kleine Gemeinden treffen sich in Gaststätten, um zu beten. Die Christen werden in diesem Land durch Propaganda systematisch diffamiert und für Missstände in der Gesellschaft verantwortlich gemacht. Pfarrer müssen als Taxifahrer für den Lebensunterhalt ihrer Familien sorgen. Sie stehen, vergleichbar mit Stasi Methoden in der ehemaligen DDR, unter ständiger Kontrolle. Die zahlreichen Besucher waren sich einig, dass diese Missstände zu wenig der Öffentlichkeit bekannt seien. Christliche Solidarität sei nötig. So wird der EAK in jährlichen Veranstaltungen zukünftig dieses Thema weiter verfolgen und in geeigneter Weise Unterstützung anbieten.


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