Evangelischer Arbeitskreis verlangt Aussetzung des EU-Beitritts der Türkei
Der Evangelische Arbeitskreis der CDU im Märkischen Kreis begrüßt die Forderung des CDU/CSU Fraktionsvorsitzenden Volker
Kauder, den EU-Beitritt der Türkei bis zur vollständigen Gewährleistung von Religionsfreiheit in dem Land auszusetzen.
Das Recht auf Freiheit der Religionsausübung ist neben weiteren Grundfreiheiten wesentliches Merkmal der Europäischen Idee. Jedem Menschen innerhalb der Mitgliedsstaaten steht das Recht auf Wahl seiner Glaubensrichtung, Form des Bekenntnisses und Ausübung seiner religiösen Ansichten frei. „Der Fortschrittsbericht der EU Kommission zeichnet für 2010 erneut ein düsteres Bild hinsichtlich der Religionsfreiheit in der Türkei. "Wenn die Europäische Gemeinschaft ihren freiheitlichen Grundgedanken ernst nimmt, darf sie ohne weitere Reformbemühungen in der Türkei keine weiteren Beitrittsverhandlungen mit diesem Land führen“, so der EAK-Kreisverbandsvorsitzende Benjamin Korte aus Iserlohn.
Joshua Märker (stellvertretender Kreisvorsitzender aus Lüdenscheid)führt ergänzend an: „In Anerkennung aller Reformbemühungen seitens der Türkei ist es für uns inakzeptabel, dass unseren orthodoxen Glaubensbrüdern weiterhin die Priesterausbildung untersagt wird und somit das christliche Leben in der Türkei ausgetrocknet wird und es darüber hinaus immer noch zu Enteignungen der christlich-orthodoxen Kirche kommt.“ Dem EAK im Märkischen Kreis ist es wichtig, dass auch die Menschen in der Türkei ihren Glauben künftig frei von Verfolgung, Vertreibung und Ressentiments leben dürfen.




