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ThyssenKrupp braucht Ruhr-Sieg-Strecke

2011-02-22_Liese_Ruhr_Sieg_Hollstein-Liese-Gerich550Die Ruhr-Sieg-Strecke und deren Bedeutung für die Industrie in der Region, war ein Thema bei einem Gespräch des südwestfälische

CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese und dem Altenaer Bürgermeisters Dr. Andreas Hollstein bei der Firma ThyssenKrupp VDM in Altena. "Für das Unternehmen ThyssenKrupp, das in Südwestfalen Werke in Altena, Finnentrop, Freudenberg, Kreuztal, Olpe, Schalksmühle, Siegen, Wenden, Werdohl und Wilnsdorf besitzt, ist die Bahntrasse der Ruhr-Sieg-Strecke und ein zügiger Ausbau dieser Verkehrsverbindung besonders wichtig, da z.B. ThyssenKrupp Stahl massenhaft schweres Material über die Bahn transportiert", erklärte Peter Liese.

Ein alternativer Transport über LKWs wäre nicht nur für die Umwelt und die Anwohner unzumutbar, es würde auch zu einer Verteuerung des Transports führen und damit einen Wettbewerbsnachteil für ThyssenKrupp bedeuten. Ob unter diesen Bedingungen dann die Standorte in der Region blieben, sei nicht sicher. Zudem könne die Firma die Mengen durchaus noch steigern, dafür sei ein Ausbau der Bahnstrecke notwendig. "Hier beißt sich die Katze in den Schwanz. Bei einem Ausbau der Bahnstrecke könnten die Betriebe mehr Tonnage auf die Bahn bringen, da dann mehr Kapazitäten zur Verfügung stünden, anderseits wird ein Ausbau mit dem Argument in Frage gestellt, dass sich der Ausbau wegen der zu geringen Tonnage nicht lohnen würde. Mehr Tonnage auf die Bahn und weniger auf die Straße - dafür müssen Bahnstrecken wie die Ruhr-Sieg-Strecke ausgebaut werden. Hinzu kommt, dass, falls nicht generell in die Strecke investiert wird, es in naher Zukunft nicht mehr möglich sein wird, auch nur die bisherige Tonnage auf der Strecke zu transportieren. Wenn sich dann Unternehmen gegen Standorte entscheiden, die zu geringe Transportmöglichkeiten aufweisen, wäre das für unsere Region und den Arbeitsmarkt vor Ort eine Katastrophe", so Liese abschließend.


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