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Matthias Heider informiert über Chancen und Herausforderungen des Bildungsbericht und das Bildungspaket

Heider"Der Bildungsbericht 2010 dokumentiert den aktuellen Stand unseres

Bildungssystems und zeigt dabei sehr erfreuliche Entwicklungen", so Dr. Matthias Heider zum Thema Bildung in Deutschland 2010. "Dazu gehören das zunehmende frühkindliche Bildungs- und Betreuungsangebot, die Verdoppelung von Ganztagsangeboten für Schülerinnen und Schüler sowie die Erhöhung des Ausbildungsplatzangebotes und den neuen Höchststand bei den Hochschulabsolventinnen und -absolventen."

Im Abstand von zwei Jahren informiert der nationale Bildungsbericht der Bundesregierung über Entwicklungen im Bildungswesen. "Bildung in Deutschland 2010" liefert einen Überblick über das gesamte deutsche Bildungswesen von der frühkindlichen Bildung bis zur Weiterbildung im Alter.

Der Bericht zeigt, dass insgesamt der Bildungsstand in der Bevölkerung steigt. Er weist aber auch auf zukünftige Herausforderungen hin. "Es wird insbesondere darauf ankommen, die Durchlässigkeit des Bildungssystems zu erweitern, Übergänge zu verbessern und Aufstiegswege weiter auszubauen", betonte Heider. "Gleichzeitig muss die Kluft in den Bildungsverläufen von Kindern und Jugendlichen, die bestehende Bildungsangebote erfolgreich nutzen, und jenen, bei denen sich schwierige soziale, kulturelle und auch finanzielle Rahmenbedingungen nachteilig auswirken, verringert werden."

Hierzu werden auch die Leistungen des Bildungspaketes beitragen, das gerade im Vermittlungsausschuss von Regierung und Opposition verhandelt wird, sagte Heider: "Ich freue mich über die Bereitschaft der Kommunen - wie beispielsweise in Lüdenscheid -, dass sie das Bildungspaket jetzt selbst umsetzen wollen. Das Märchen des bürokratischen Monsters ist damit wohl Geschichte. Für eine kompetente Umsetzung hatte der Bund bislang 136 Mio. Euro eingeplant. Das könnte - bei Überwindung der verfassungsrechtlichen Hürden - jetzt den Kommunen zu Gute kommen. Im Übrigen wäre den Hartz IV Betroffenen im ganzen Kreis Olpe - insbesondere den rund 2.000 Kindern - am Besten gedient, wenn die Verhandlungen im Vermittlungsausschuss von der Opposition nicht mit sachfremden Forderungen, wie etwa einem gesetzlichen Mindestlohn oder neuen Rahmenbedingungen für die Leiharbeit, in die Länge gezogen würden."

In diesem Jahr widmet sich der Bildungsbericht einem besonders wichtigen Schwerpunktthemas, nämlich dem des Demographischen Wandels und den damit einhergehenden Perspektiven des Bildungswesens. Heider: "Auch unter den sich verändernden demografischen Bedingungen der kommenden Jahre muss eine regional ausgewogene Bildungsversorgung sichergestellt werden. In der "alternden Gesellschaft" muss durch eine verstärkte berufsbezogene Weiterbildung das Qualifikationspotenzial der Bevölkerung gesichert und auch die gesellschaftliche Teilhabe der älteren Bevölkerung durch nicht berufsbezogene Weiterbildungsangebote erhöht werden."

Matthias Heider nennt alarmierende Zahlen, die verdeutlichen, dass der fortschreitende demographische Wandel unmittelbar Einfluss auf die schulische Bildung aber auch auf die berufliche Weiterbildung haben wird. "Gibt es in meinen beiden Wahlkreisen Olpe/Märkischer Kreis I bislang im Jahr 2011 noch ca. 65.859 Schülerinnen und Schüler, so wird sich diese Zahl bis 2019 auf 52.468 dezimieren."

Vom Bildungswesen wird in Zukunft erwartet, dass es die Bewältigung der Anpassungsprobleme an Geburtenentwicklung und Alterungsprozess in der Bevölkerung mit internen Verbesserungen und der Erfüllung steigender gesellschaftlicher Erwartungen an die Qualifikation der nachwachsenden Generation verbindet und zugleich auf die weitreichenden sozialen Veränderungen in der Gesellschaft reagiert. Beispielhaft nennt Heider den weiteren Ausbau der Kindertagesbetreuung, zusätzliche Fördermaßnahmen im Schulbereich, der Ausbau der Ganztagsschule, die Verbesserung des Übergangs in eine berufliche Ausbildung und der Ausbau der Weiterbildung in Betrieben, Einrichtungen der Erwachsenenbildung und Hochschulen.

Hier können Sie den Bildungsbericht 2010 (Drucksache 17/3400) herunterladen. (PDF, 5MB)


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