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Religionsfreiheit und Schutz der Christen muss mehr Gewicht in EU-Außenpolitik erhalten

Angesicht der Zunahme weltweiter Angriffe auf Christen fordert der südwestfälische CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese die EU-Außenbeauftragte, Catherine Ashton, auf, dem Thema verstärkte Aufmerksamkeit zu widmen.

Dazu soll Ashton in Kürze eine EU-Strategie präsentieren, die auch eine Liste von Maßnahmen enthält gegen Staaten, die willentlich nicht genug Schutz für Christen bieten. Dies geht auch aus einer Entschließung des Europäischen Parlaments hervor, welche die christdemokratische EVP-Fraktion Im Europäischen Parlament eingebracht hat. "Das christliche Europa muss sich selbstbewusst wehren in der Welt. Der Europäische Auswärtige Dienst muss sich im Sinne einer kohärenten Außenpolitik dieses Problems schnellstmöglich annehmen", so der heimische CDU Europaabgeordnete. Peter Liese wies darauf hin, dass auch CDU-Außenexperte Elmar Brok dieses Thema im Rahmen der Treffen der EU-Außenminister auf die Tagesordnung bringen wird.

Peter Liese sieht außerdem die Zivilgesellschaft und die religiösen Organisationen im Rahmen des interreligiösen Dialoges in der Pflicht für Religionsfreiheit und den Schutz der Christen einzustehen. "Insbesondere die muslimischen Organisationen in Europa sollten sich zu einer aktiven Solidarität mit den Christen weltweit bekennen und dieses Bekenntnis leben. Muslime in Deutschland genießen zu Recht Religionsfreiheit. Das gleiche Recht muss aber auch für Christen in muslimischen Ländern gelten", so Peter Liese abschließend.


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