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KPV und CDU Herscheid diskutieren über Schulpolitik
Schulvielfalt statt Schuleinfalt war das Motto der gemeinsamen Veranstaltung der CDU Herscheid und der
Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU Mark. Klaus Kaiser, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, stellte das neue Konzept der CDU-NRW zur Schulpolitik vor.
Klar ist: Die CDU tritt weiter für ein vielfältiges Schulsystem ein, das der Einzigartigkeit der Schüler gerecht wird. Alle bestehenden Schulformen sollen erhalten bleiben. Dabei sieht der Entwurf in den Einzelheiten folgende Punkte vor:
- Jedes Kind hat Anspruch auf eine wohnortnahe, weiterführende Schule. Schule oder die Schulform, sondern das Kind steht im Mittelpunkt.
- Verbundschulen - bestehend aus jeweils einem Haupt- und Realschulangebot - sollen künftig bereits zweizügig (statt bisher dreizügig) möglich sein, das trägt insbesondere der demografischen Entwicklung sowie den Bedürfnissen des ländlichen Raums Rechnung.
- Gymnasien und Realschulen sollen auch bei zurückgehender Schülerzahlen in einer für jede Schülerin und jeden Schüler zumutbaren Entfernung erhalten werden.
- Vor dem ersten Grundschuljahr soll es ein verpflichtendes, beitragsfreies Lernjahr geben. Frühes Lernen hat nachweisbare Erfolge, insbesondere um Erziehungs-, Lern- und Sprachdefizite.
- Das Ganztagsangebot soll bedarfsgerecht ausgebaut werden. Eltern und Schüler sollen eine Wahlfreiheit haben, ob sie eine Halbtags- oder eine Ganztagsschule wünschen.




