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Bundestag beschließt Energiekonzept

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Heider

Nach zum Teil emotional geführter Debatte hat der Deutsche Bundestag dem Energiekonzept der Bundesregierung zugestimmt. Ziel des Konzeptes ist der

Umbau der Energieversorgung, die im Jahr 2050 zu 80 Prozent durch Erneuerbare Energien gewährleistet werden soll.

Matthias Heider, heimischer CDU-Bundestagsabgeordneter, betonte die langfristige Perspektive des Konzepts, die von nahezu allen Experten anerkannt wurde. „Wir schaffen es mit dem Konzept, die drei Zielsetzungen Klimafreundlichkeit, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit optimal zu verbinden. Mit dem Konzept haben wir seit langer Zeit wieder eine Richtschnur für die Energiepolitik Deutschlands in den kommenden Jahrzehnten“, so der Abgeordnete.

Neben dem stetigen Ausbau der Erneuerbaren Energieträger, stehen vor allem Maßnahmen zur Entwicklung der Netzinfrastruktur und Speichertechnologie, zur Energieeffizienz und zur energetischen Gebäudesanierung im Konzept. „Darüber hinaus benutzen wir die Kernenergie als Brücke, um den Übergang in das Zeitalter der Erneuerbaren zu erreichen.

Die Laufzeitverlängerung ist kein Selbstzweck, sondern Teil des Gesamtkonzeptes. Ohne die Laufzeitverlängerung würde Deutschland bald zum Stromimporteur werden. So aber können wir die Abgaben der Kernkraftwerkbetreiber dafür nutzen, die notwendigen Investitionen in Erneuerbare Energien und in die Infrastruktur anzuschieben. Ich denke, das ist vernünftig und trägt im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger sowie unserer heimischen Wirtschaft dazu bei, den Anstieg des Strompreises zu dämpfen.“

Wenig Verständnis äußerte der Abgeordnete im Hinblick auf die Resolution der Stadtwerke Lüdenscheid, die das Energiekonzept rundweg abgelehnt hatten: „Dass in einigen Punkten unterschiedliche Interesselagen der Energieversorger existieren, ist klar und dafür kann man auch streiten. Die Totalablehnung verwundert mich hingegen schon, ebenso wie die Unterzeichnung einer Annonce gegen das Konzept in einer großen deutschen Tageszeitung durch Stadtwerke und Enervie, die offenkundig durch einige SPD-Landesminister getragen und dadurch parteipolitisch motiviert war.“


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