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Märker bei der EAK Landesdelegiertentagung
Die diesjährige Landestagung des Evangelischen Arbeitskreises der CDU Nordrhein-Westfalen stand unter dem Thema "Entwicklungszusammenarbeit heute: Für gerechte Teilhabe statt globaler Ungleichheit", an der auch Delegierte aus dem Märkischen Kreis teilnahmen. Bevor die Tagung in der evangelischen Kirchengemeinde
Velbert-Tönisheide eröffnet wurde, traf man sich unter dem Motto "evangelisch in der CDU" zum gemütlichen Frühstück, um anschließen in der gegenüberliegenden Kirche mit geistlichen Worten des Superintendenten des Kirchenkreises Niederberg Rolf Breitbarth empfangen zu werden. Der Landesvorsitzende Volkmar Klein begrüßte im Anschluss die Delegierten und Gäste, bevor es mit einem Grußwort des Landrates des Kreises Mettmann, Thomas Hendele, und des EAK Bundesvorsitzenden, dem Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Rachel MdB, weiterging.In dem Bericht des Landesvorsitzenden ging Volkmar Klein auf die aktuelle Situation in den Kirchen in Deutschland ebenso ein wie auf das Thema Koranverbrennung. Dies sei aus seiner Sicht ebenso abzulehnen wie die Verbrennung von Bibeln. Im 20. Jahr der Wiedervereinigung ging Volkmar Klein auf die großartigen Leistungen dieser Zeit ein. Ebenso widmete er sich den aktuellen bundespolitischen Themen. Hierbei stellte er fest, dass es noch deutlichen Spielraum zur Verbesserung der Zustimmung für die schwarz-gelbe Bundesregierung geben und die durchaus vorhandenen positiven Meldungen untergehen würden. Es verwunderte ihn hingegen, dass Deutschland im Ausland offensichtlich besser gesehen wird, als in Deutschland selbst. In seinem Rückblick auf die letzte Landestagung stellte er fest, dass mit dem Thema Christenverfolgung ein guter Startschuss gelungen sei und der EAK Bundesverband das gleiche Thema für seine Tagung aufgegriffen habe. Genauso engagiert wie in dieser Diskussion, müsse man sich auch zukünftig hiermit auseinandersetzten.
Zum Thema der Tagung hatte man zwei hochinteressante Gäste eingeladen. Den Vorsitzenden des Ghana Forums NRW e.V. und gleichzeitig Geschäftsführer des BKU, Martin J. Wilde und den Vorstandsvorsitzenden vom christlichen Kinderhilfswerk World Vision Deutschland e.V. Christoph Waffenschmidt. Beide Referenten gingen in ihren Vortrag auf die aktuellen Probleme der Entwicklungshilfe ein. Dabei berichteten sie von aktuellen Beispielen in Ghana bzw. weltweit. Beide waren sich darin einig, dass Mikro Kredite von Nichtregierungsorganisationen ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg im Gegensatz zu Hilfen über größere Organisationen sei. An die Referate schloss sich eine interessante Diskussion an.





