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Regierungserklärung enttäuschend für den Märkischen Kreis
Zur ersten Regierungserklärung von Ministerpräsidentin Kraft erklärt der CDU-Kreisvorsitzende Thorsten Schick:
"100 Tage vor Weihnachten hat die neue Ministerpräsidentin Hannelore Kraft
einen langen Wunschzettel vorgetragen", zieht der CDU-Kreisvorsitzende Thorsten Schick ein erstes Fazit zur Regierungserklärung von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Fast jede Gruppe oder jedes Anliegen sei in dem zweistündigen Wunschkonzert der SPD-Politikerin mit lobenden Worten und süßen Versprechen bedacht worden. Wie die Geschenke allerdings bezahlt werden, dazu schweige sich die Ministerpräsidentin aus. Einzige Ausnahme sei die Forderung an den Bund, stärker in die Finanzierung verschiedener Aufgaben einzusteigen. Nun mögen sich viele bedachte Gruppen über den reichlich gefüllten Gabentisch freuen. Allerdings dürfe die Rechnung für die Bescherung nicht lange auf sich warten lassen, denn schon heute sei NRW hoch verschuldet. "Aus diesem Grund war diese Regierungserklärung ein denkbar schlechter Auftakt in die neue Wahlperiode", sagte ein enttäuschter CDU-Kreisvorsitzender Thorsten Schick nach der Rede von Hannelore Kraft.. In keiner Familie würden Eltern so auf Kosten ihrer Kinder leben, wie es die neue Rot-Grüne Minderheitsregierung auf Kosten der jungen Menschen täte. "Das ist einfach nur unanständig!" findet der Chef der Christdemokraten im Märkischen Kreis den eingeschlagenen Weg, bei dem in den kommenden Jahren weit mehr Schulden aufgenommen werden sollen als ursprünglich dies geplant gewesen sei.




