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Benjamin Korte zum neuen EAK Kreisvorsitzenden gewählt

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Im Rahmen einer Mitgliederversammlung des Evangelischen Arbeitskreises der CDU im Märkischen Kreis wurde Benjamin Korte zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Der Iserlohner Ratsherr Korte übernimmt damit die Führung von Margarete Rehm und Karl-Heinz Kühn,

 

die den Arbeitskreis kommissarisch geleitet hatten.

 

Als vorrangige Ziele seiner Amtszeit nannte Korte den Aufbau des EAKs im Märkischen Kreis. Dabei sollen in allen Städten und Gemeinden Ansprechpartner für kirchliche Diskussionen ebenso wie für grundsätzliche Themen gefunden werden. Insbesondere soll der Kontakt zu kirchlichen Einrichtungen aufgebaut, um als kompetenter Ansprechpartner vor Ort wahrgenommen zu werden.
Als Gast konnte der CDU Kreisvorsitzende Thorsten Schick begrüßt werden. Er machte deutliche, dass die Kirche in unserer Gesellschaft nicht in den Hintergrund gedrängt werden dürfte. Hierzu benannte er nicht nur den Ethikunterricht in Berlin als Beispiel, sondern berichtete auch über Vorgänge von Schulen in Iserlohn und Werdohl.


Die CDU trete in vielen Bereichen als Fürsprecher der Kirchen auf, zog Schick ein Fazit. Dies werde jedoch nicht immer in der Öffentlichkeit und in der Kirche wahrgenommen. An dieser Stelle wünsche er sich den Dialog des EAKs mit Vertretern in diesem Bereich. Um weiterhin eine Volkspartei zu sein, müsse die CDU Ansprechpartner für alle gesellschaftlichen Gruppen sein. Der EAK trage dem Rechnung und soll fruchtbare Anregungen in die CDU hineintragen.


Dem neuen Vorstand gehören Joshua Märker (Lüdenscheid) als Stellvertreter, Susanne Mewes (Lüdenscheid) als Schriftführerin, Margarete Rehm und Karl-Heinz Kühn als Beisitzer an.

Ebenso wurden von den Mitgliedern 6 Delegierte für die EAK Landestagung gewählt, um den Kreisverband in Zukunft auf Landesebene zu vertreten. Auch ein Delegierter für den CDU Kreisparteitag gewählt wurde.

Zur Information:
Der Evangelische Arbeitskreis der CDU/CSU (EAK) ist der Zusammenschluss aller evangelischen Unionsmitglieder, die wegen ihres Glaubens und seiner Grundlagen in den Unionsparteien einen Beitrag zu einer vor Gott und den Menschen verantworteten Politik leisten wollen. Im EAK arbeiten aber genauso Menschen mit, die keine Mitglieder der Unionsparteien sind, er übernimmt insofern eine wichtige Brückenfunktion zwischen Partei sowie Kirche und Gesellschaft. Der EAK hat das grundsätzliche Anliegen, evangelische Christen zum profilierten politischen Engagement zu ermutigen. Der EAK wurde 1952 in Siegen gegründet, nachdem der damalige Bundestagspräsident, Oberkirchenrat Dr. Hermann Ehlers, und andere befürchteten, die Union evangelischer und katholischer Christen könnte durch das katholische Übergewicht und die Uneinigkeit auf evangelischer Seite gefährdet sein. Um die evangelische Stimme in der Partei zu einen und zu stärken, kam es zur Gründung des EAK.

2010-08-30_EAK_Kreisversammlung

Bild v.l.n.r: Thorsten Schick, Benjamin Korte, Margarete Rehm, Joshua Märker, Karl-Heinz Kühn


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